Thessaloniki, rund zwei Flugstunden von Deutschland, Österreich oder der Schweiz entfernt, ist mit rund einer Million Einwohnern wirtschaftliches Zentrum Nordgriechenlands sowie Hauptstadt der Verwaltungsregion Zentralmakedonien. Urlaubsgäste wie auch Geschäftsreisende wissen die moderne Infrastruktur, das facettenreiche Hotelangebot sowie die vielfältigen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten zu schätzen.
Die rund 2.300 Jahre alte Geschichte Thessalonikis
begegnet Besuchern auf Schritt und Tritt. Stadtsymbol und Blickfang an der Strandpromenade ist der Weiße Turm, erbaut im 15. Jahrhundert, der zur Zeit in ein Hi-Tech-Museum zur Geschichte der Stadt umgebaut wird. Meisterwerke der Baukunst aus unterschiedlichsten Epochen liegen in unmittelbarer Nähe zueinander – viele davon stehen unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes. So können Besucher „im Schritttempo“ durch die Jahrhunderte gehen. Wer sich auf den Weg in Richtung der höher gelegenen Altstadt (ano poli) macht, kann dabei an heißen Tagen durchaus etwas ins Schwitzen kommen. Doch die Mühe wird belohnt: Die imposante, in Teilen gut erhaltene Stadtmauer und Zitadelle mit ihren Türmen und Toren sowie ein Spaziergang durch die friedlich anmutenden Gassen und Straßen der Altstadt sind beeindruckende Erlebnisse. Wer es bequemer mag, nimmt sich einfach ein kostengünstiges Taxi oder steigt in den Bus, der Ober- und Unterstadt miteinander verbindet. Zu Verschnaufpausen laden die zahlreichen Cafés ein, in denen auch die Einheimischen sitzen und sich bei einem frischen Orangensaft oder dem beliebten Eiskaffee „Frappé“ entspannen. Hier ist Geschichte ebenfalls nicht weit, denn gleich fällt der Blick auf griechische Gäste, die ganz in ihr Backgammon-Spiel, einem der ältesten Brettspiele der Welt, vertieft sind. Thessalonikis Reiz entspringt aus dem harmonischen Miteinander von quirligem Großstadtleben und kulturellen Wurzeln. Zu letzterem gehört auch die Kunst, die schon früh eine wichtige Rolle spielte und im Laufe der Zeit weiter an Bedeutung gewann. Einen wichtigen Impuls setzte die Wahl zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 1997. Der Veranstaltungskalender Thessalonikis ist prall gefüllt mit hochkarätigen Theateraufführungen, Konzerten und Ausstellungen. Ganzjährig ziehen die Museen Kulturliebhaber an, angefangen beim Archäologischen Museum bis hin zum Staatlichen Museum für zeitgenössische Kunst.
Shopping-Möglichkeiten finden sich dicht an dicht in der ganzen Unterstadt zwischen der Hauptstraße Egnatia und der Küstenstraße, die parallel zum Hafen verläuft. Von führenden internationalen Modelabels bis hin zu typisch griechischen Produkten gibt es alles zu kaufen – vorausgesetzt, der Duft, der aus den Konditoreien strömt, lenkt nicht allzu sehr ab. Appetitanregend ist auch ein Bummel durch das Marktviertel. Frisches Gemüse und Obst, Schafskäse und Oliven, Fisch und Fleisch werden hier angepriesen, Kleider, Schuhe und andere Waren verkauft. Große Shopping-Zentren im Westen und im Osten der Stadt ergänzen das Angebot. Traditionelle Tavernen und Ouzerien finden sich beispielsweise in „Ladadika“, einem Stadtviertel, das mit seinem altertümlichen Charme verzaubert. Einheimische wie Touristen lassen bei gutem Essen und einem Glas Wein den Tag ausklingen. Nach Mitternacht erwachen dann auch die Clubs und Diskotheken zu richtigem Leben. Bis in die frühen Morgenstunden werden zu griechischen Rhythmen oder internationaler Musik die Hüften geschwungen. Wer sich lieber für den nächsten Tag ausruhen will, dem bietet die Hotellerie- Landschaft Alternativen von luxuriösen Fünf-Sterne-Häusern bis hin zu preiswerten Ein-Sterne-Unterkünften. Die griechische Gastfreundschaft gehört dabei unabhängig von der Kategorie zum Standard.

